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Arbeitsgruppe Mikrozirkulation

Ansprechpartner

  • N.N.
  • N.N.
    Tel. +49 (0)931 201 - 0
    Fax +49 (0)931 201 - 3 00 19

Mitarbeiter

  • FOA T. Isbary
  • FOA J. Brugger
  • M. Pfeiffer
  • T. Stüber
  • R. Bruno
  • W. Baar
  • F. Wohlschlögel 
  • J. Wollborn

Überblick

Der Begriff der „Mikrozirkulation“ bezeichnet den Blutfluss im System der feinsten Blutgefäße mit einem Durchmesser kleiner als 100µm. Die Aufrechterhaltung der Mikrozirkulation in den einzelnen Organen und Geweben ist für die Funktion und den Stoffwechsel der Zellen von elementarer Bedeutung.
Eine Vielzahl von Erkrankungen führen zu einer Störung der Mikrozirkulation: Unter anderem Schockzustände, Verbrennungen, Gerinnungsstörungen und systemische Entzündungsreaktionen. Jedes Organsystem verfügt über eigene komplexe Regulationsmechanismen zur Aufrechterhaltung der Mikrozirkulation. Die Erforschung dieser Mechanismen erlaubt ein besseres Verständnis von Organdysfunktionen und evtl. eine gezielte therapeutische Beeinflussung im Rahmen von Störungen der Mikrozirkulation.

Ziel unserer Projekte ist die Untersuchung der pathophysiologischen Zusammenhänge der Mirkozirkulationsstörungen der intestinalen Organe Leber und Darm im Rahmen von systemischen Entzündungsreaktionen und im Schock. Ein Organversagen von Leber oder Darm ist mit einer hohen Sterblichkeit verbunden, da im Gegensatz zu anderen Organsystemen wie Herz, Lunge oder Niere bisher keine therapeutischen Regime zum Organersatz verfügbar sind. Mit Hilfe zahlreicher Techniken und Methoden, sowie klinischen Studien untersuchen wir die zugrunde liegenden Mechanismen der Mikrozirkulationsstörungen in Leber und Darm. Die Ergebnisse unserer Arbeit eröffnen potentiell die Möglichkeit, gezielt therapeutisch die Mikrozirkulation dieser Organe zu beeinflussen und somit ein Organversagen im Rahmen systemischer Entzündungsreaktionen und im Schock zu verhindern.

Impressionen