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Arbeitsgruppe Organprotektion

Leitung

Mitarbeiter

Volatile Anästhetika besitzen protektive Eigenschaften, die die Integrität des zentralen Nervensystems und des Herzens vor Ischämie schützen können. Ischämie und Reperfusion bedingte Schäden, z.B. nach einem Infarkt oder Kreislaufstillstand stehen im Fokus unserer Forschung.

Volatile Anästhetika haben neben ihrer Hauptwirkung der Narkose die Eigenschaft, Organe in einen Zustand erhöhter Toleranz gegenüber schädigenden Einflüssen zu versetzen. Zum Beispiel kann die Größe eines experimentell induzierten Herzinfarkts mehr als halbiert werden, wenn vor dem schädigenden Ereignis volatile Anästhetika appliziert werden.

Die Mechanismen der pharmakologisch-induzierten Organprotektion und der Einfluss von Alter und Komorbidität (z.B. Hypertonie, Adipositas, Stoffwechselerkrankungen) sowie der medikamentösen Therapie sind der Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe.