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Arbeitsgruppe Akutes Lungenversagen

Ansprechpartner

PD Dr. Markus Kredel

OA PD Dr. Markus Kredel
Tel. +49 (0)931 201 - 3 00 37

Mitarbeiter

  • Dr. C. Kilgenstein

Überblick

Das akute Lungenversagen (ARDS) ist nach wie vor ein Krankheitsbild mit einer Letalität von 40-60 %. Die häufigsten Auslöser eines ARDS sind Pneumonien, Sepsis, Aspiration und Polytraumatisierung mit Schock und Massivtransfusion. Voraussetzung für das Überleben der betroffenen Patienten ist ein multimodales Therapiekonzept, das für die notwendige Sauerstoffversorgung der überlebenswichtigen Organe sorgt, aber gleichzeitig eine weitere iatrogene Schädigung der Lunge („ventilator-induced lung-injury“) vermeidet und der Lunge somit eine Chance zur Heilung gibt.

Unsere AG beschäftigt sich seit einigen Jahren mit innovativen Therapiekonzepten des akuten Lungenversagens, inklusive neuerer Beatmungstechniken (Hochfrequenzoszillations-Beatmung, assistierte Spontanatmungsverfahren) sowie Verfahren zum extrakorporalen Gasaustausch (arteriovenöse extrakorporale Lungenassistenz (iLA, avECLA) und venovenöse extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)).

Das gesamte Spektrum der experimentellen und klinischen Forschung wird in unserer AG abgebildet. Die Zellkulturmodelle und die molekularbiologischen Untersuchungen werden in Kooperation mit Frau Prof. Dr. C. Förster und Herrn Dr. W. Neuhaus durchgeführt. Die tierexperimentellen Untersuchungen finden im Großtierlabor des Zentrums für Experimentelle Molekulare Medizin statt.

Die klinischen Fragestellungen werden im Rahmen von retrospektiven sowie multizentrischen prospektiv randomisierten Studien auf der eigenen Intensivstation bearbeitet.

Bei allen genannten Projekten steht der Gedanke der „Translationalen Medizin“, d.h. eine enge Vernetzung von präklinischer Forschung und klinischer Umsetzung,  im Vordergrund.