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Wir über uns ...

Die Klinik und Poliklinik für Anaesthesiologie betreut alle Patienten des Klinikums der Universität sowie Patienten im König-Ludwig-Haus des Bezirks Unterfranken, die sich einem operativen Eingriff oder einer interventionellen Maßnahme, wie z.B. der Herzkatheterisierung oder der Elektrokonvulsionstherapie, unterziehen müssen und hierfür eine Anästhesie benötigen.
Anästhesiologisch werden inklusive der interventionellen Bereiche täglich durchschnittlich 38 Narkosearbeitsplätze besetzt, die auf die verschiedenen Gebäude des Klinikums verteilt sind. Die Anästhesisten arbeiten in diesem "Pavillon-System" nach einem festen Rotationsschema oder werden vom Oberarzt der Anästhesiologischen Leitstelle flexibel bedarfsgerecht eingeteilt. Die Anästhesiologische Intensivstation wird im Schichtbetrieb besetzt.

Die Klinik und Poliklinik  für Anaesthesiologie betreibt neben der Intensivstation eine Schmerzambulanz, eine Schmerztagesklinik, eine Notfallmedizinische Sektion und eine Maligne-Hyperthermie-Ambulanz. Darüber hinaus gewährleistet die Klinik die Primärversorgung polytraumatisierter Patienten in der Zentralen Notaufnahme und betreut konsiliarisch die Intensivstationen der Allgemeinchirurgie, Neurologie, Neurochirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Medizinischen Klinik und der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie.

Zum Angebot der Klinik gehören die komplette Facharztausbildung, die fakultative Weiterbildung "Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin" und der Erwerb spezieller Qualifikationen in der Schmerztherapie. Die Teilnahme der ärztlichen Mitarbeiter/-innen am Notarztdienst (Boden- und Luftrettung) ist als vertraglich geregelte Nebentätigkeit sichergestellt.

Pro Jahr werden ca. 30.000 Anästhesien durchgeführt, davon ca. 15 % regionalanästhesiologische Verfahren. Zum Einsatz kommen alle gängigen Methoden der Allgemein- und Regionalanästhesie. An speziellen Verfahren werden u.a. die TIVA und Kombinationsanästhesien, opioidsupplementierte Spinalanästhesien und Larynxmaskenverfahren zur Erleichterung schwieriger Intubationen durchgeführt. Zum Repertoire der postoperativen Schmerzversorgung gehört in ausgewählten Bereichen die kontinuierliche und patientenkontrollierte intravenöse oder epidurale Analgesie

Die Klinik hat 120 ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hiervon 16 Oberärzte und 104 Assistenzärzte. Außerhalb der Regelarbeitszeit werden sechs Bereitschaftdienste und eine Rufbereitschaft vorgehalten.

Die Mitarbeiter stehen im Angestellten- oder Beamtenverhältnis mit angepassten Gehaltsstufen. Das Arbeitsverhältnis besteht in der Regel befristet bis zu maximal 8 Jahren.